Mordmethoden

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Mordmethoden (Methods of Murder, Murderous Methods) (Buch/Book by Mark Benecke; Luebbe eds., 2002 &amp 2004, also Columbia University Press, 2005)

[English Text] [Der Autor zum Buch] [Amazon-LeserInnen-Kritiken] [Prominente LeserInnen] [Verlags-/Klappen-Text]

[About Mark Benecke ENGLISH TEXT ] [U.S. Version of this Book ENGLISH TEXT ]
[Kirkus Review of Murderous Methods ENGLISH TEXT ] [New York City Book Tour]

[Dutch Edition]

Mark Benecke

Mord-Methoden* (Murderous Methods)

Ein deutsch-nordamerikanischer Pitaval des 20. Jahrhunderts

[Fallsammlung: All Pitaval Pages] [Buchrezension zur Gerichtsmedizin unterm Hakenkreuz] [Beneckes eigene Fallsammlungen] [Sämtliche Buchrezensionen von MB] [Fälle im TV: Wie realistisch ist CSI:Miami?] [Sammlung alter Kriminalakten von MB] [MB über die Kriminalchronik des Dritten Reiches] [Buchrezension: Der Tod ist weiblich] [Neue Fallberichte: Mordspuren]

(Click here for ENGLISH TEXT , please. -- Click here for home page of U.S. Version of "Murderous Methods": A German-North American Collection of Weird & Wild Crime Cases of the 20th century.)

Erste Auflage, sehr schönes Hardcover (Fest-Einband; Vorsatzblätter und Frontispiz von Michael Hutter), Reihe: Lübbe Naturwissenschaften, erschienen als Hardcover Oktober 2002, ISBN 3-7857-2099-8, 352 Seiten, 585 Gramm, 220x34x144 mm, Preis: 22,00 EUR (D) / 22,70 EUR (A) / 37,10 SFR, 40 gute Abbildungen (meist auf Duplex-Tafeln) -- Als Taschenbuch auch mit schicken Abbildungen erschienen 11/2004, ISBN des TB: 3-404-60545-4, EUR 8,95; Auflagen: 1., 2.: Dez. 2004, 3.: Jan. 2005, 4.: April 2005, 6.: Sept. 2007, 7.: April 2008 -- U.S. Edition: ISBN 0-231-13118-6 (Sept. 2005).

* Der Buch-Titel stammt vom Verlag, nicht vom Autor. Es geht um spannende, verzwickte, tragische, lustige und seltsame Kriminalfälle (Sammlung von Kriminalfällen = Pitaval).

Erhältlich in jeder Buchhandlung, bei Amazon, bol und auch sonst überall. Viel Spaß beim Lesen!

Cover of Mordmethoden book Stimmen zum Buch (Amazon.De)

Kriminologie für jedermann, 25. April 2005
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Haltern am See, NRW Deutschland
Ich muss gestehen, ich war anfangs ein wenig skeptisch, habe ich doch schon zuvor zahlreiche Bücher gelesen, dessen Inhalt in die gleiche Richtung ging. Nach Lesen von Mordmethoden muss ich sagen: Ich bin absolut begeistert: Es ist wahrhaftig ein Buch für jedermann. Auch Leser, die ihr täglich Brot nicht mit Dingen verdienen, die sich an die Inhalte des Buches anlehnen,werden keine Schwierigkeiten haben, den Ausführungen zu folgen. Es ist höchst interessant, Kriminalfälle aus Sicht des Autors zu erleben, wo man sie bisher doch meistens nur aus der BILD kannte.

Endlich mal etwas Neues !!!, 25. Juli 2003
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Berlin, Berlin Deutschland
Bin seit meinem 12.Lebensjahr interessiert an allem, was es auf diesem Gebiet zu lesen gibt. Angefangen von Prokop, Dürwald, Thorwald, Douglas, Ressler u.a.jetzt zu Mark Benecke. Leider oft in der herkömmlichen Literatur zu vieles, was sich wiederholt. Bei Mark Bennecke endlich mal neue Informationen!!! Wer sich für dieses Gebiet begeistert, sollte das Buch lesen! Meine wärmste Empfehlung!

Super..., 16. Juli 2003
Rezensentin/Rezensent: foofighter1 aus Berlin
Endlich, ein Buch das verständlich aber nicht oberflächlich die Geheimnisse der Rechtsmedizin veranschaulicht. Habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Auch sehr gut ist Benecke's Der Traum vom ewigem Leben. Dieses Buch lohnt sich für Interessierte wirklich!!!! Sehr gut!

Kurzweilig und interessant, 22. Mai 2003
Rezensentin/Rezensent: Ulrike Baumann aus Krefeld Germany
Forensische Erkenntnisse und Methoden so aufzubereiten ist auch eine Methode. Natürlich bleibt der Schaueffekt nicht auf der Strecke. Es ist ein wenig wie in einer Freakshow in der der Zuschauer sich ruhig abgestoßen fühlen darf und dennoch voll am Geschehen bleiben kann, ohne eine gewisse Stufe des Unangenehmen überschreiten zu müssen. Also sozusagen etwas für die Exibitionisten und dabei mit vollem Unterhaltungswert. Und geben wir es zu manchmal wollen wir einfach nur unterhalten werden. Herr Benecke hat das mit einem brillanten Erzählstil geschafft, denn was sagt er selbst, nichts kann langweiliger für unbedarfte Zeugen/Leser sein als eine Ausweitung wissenschaftlich verklausulierter Erkenntnisse. Danke das wir das nichtverstehende Laienvolk bleiben dürfen ohne uns dafür schämen zu müssen.

Sehr gut! Super!, 3. Mai 2003
Rezensentin/Rezensent: Anja Edelmann aus Leipzig, Deutschland
Großes LOB an den Madendoktor!!! Dieses Buch ist einfach klasse! Spannend und fesselnd geschrieben, man möchte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen! Andererseits kann einem auch das Gruseln kommen, wenn man bedenkt, dass die von Mark Benecke geschilderten Kriminalfälle auf wahren Begebenheiten beruhen. Besonders interessant fand ich auch die Geschichte, bei der man mit Hilfe von Pollen aus den Skeletten des Massengrabs in Magdeburg die Täter ermitteln konnte. MORDMETHODEN ist einfach ein rundum gelungenes Buch, verständlich und sehr EMPFEHLENSWERT!!!

Wow! 22. April 2003
Rezensentin/Rezensent: Adrienne H. aus Frankfurt a. M.
Über alle möglichen inhaltlichen Eigenheiten und spannungsgeladenen Details haben sich meine "Vor-Schreiber" schon zur Genüge ausgelassen.Mein Tipp ist: Sofort kaufen...übers Wochenende damit zu Hause einschließen...Telefon und Klingel abstellen... für Zartbesaitete: jemanden zum "Notfall-Händchenhalten" organisieren...für Hard-core-Leser: Gulasch oder Hackfleischbrötchen zum Nebenbei-Verzehr bereitstellen... in einem Rutsch durchlesen und... !!Wow!!

Spannend und interessant! 20. März 2003
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Köln
Dieses Buch ist so spannend, ich habe es an einem Wochenende gleich verschlungen, so spannend, dass man es nur ungerne wieder zur Seite legt, ausserdem ist es sehr interessant einmal ein wenig hinter die Kulissen einer forensischen Ermittlung zu blicken und wenn dies dann auch noch für den Laien gut verständlich ist, kann man das Buch gut weiterempfehlen.
Besonder der Lindbergh Fall hat mich echt gefesselt, man will einfach wissen, was wirklich passiert ist und wie die Ermittlung erfolgreich endete.
Empfehlenswert!

Mordmethoden, 15. Januar 2003
Rezensentin/Rezensent: holgergentgen aus Halle/Saale, Sachsen-Anhalt Deutschland -- Zuersteinmal muss ich meine Begeisterung für dieses Buch zum Ausdrück bringen. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet dieses Buch zu lesen. Es ist leicht verständlich geschrieben und ist somit auch für Leihen zu empfehlen. Es verbindet auf eindrucksvolle Weise mehre Dinge miteinander. Zum einen ist es Interesant etwas über die Arbeit von Menschen wie Mark Benecke zuerfahren. Zum Zweiten bietet es teilweise einen wunderbaren geschichtlichen Abriss und zum Dritten ist es verdammt spannend die Mordfälle und deren Auflösung zu lesen. Somit kann ich dieses Buch nur absolut empfehlen. H. Gentgen

Cover of Murderous Methods book   Auch für Krimifreunde!, 19. Dezember 2002
Rezensentin/Rezensent: Tanja Kotowski aus Hürth
-- Auch wer keine Ahnung von Biologie hat, selber nicht in Leichen rumstochern möchte, sollte sich dieses Buch mal einverleiben (bevor es einen einverleibt!). Spannender, interessanter und fesselnder kann auch auch ein Agatha Christie oder Stephen King nicht sein! Und wird man sich bewußt, dass die Fälle keineswegs erfunden sind, dann wirds erst richtig gruselig...!
Wenn alle Lehrbücher so geschrieben wären, gäbe es nie wieder ein Problem mit der Pisa-Studie!

Einfach KLASSE!!!, 30. November 2002
Rezensentin/Rez
ensent: Rezensentin/Rezensent -- Das ist ein wirklich sehr anspruchsvolles, interessantes, spannendes und auch gruseliges Buch! Allein der Name macht einen schon neugierig und das, was man lesen will kriegt man auch zu lesen und deswegen kann ich das Buch wirklich empfehlen!!!

"Einfach elementar, mein lieber Dr. Benecke", 14. November 2002
Rezensentin/Rezensent: Ruth Gustloff aus Köln --"Wenn man alles Unmögliche ausschliesst, so muss das einzig Übriggebliebene zwangsläufig das Richtige sein." So, oder so ähnlich war die Maxime des bekanntesten Privatdetektivs Sherlock Holmes. Schade nur, daß der Mann, der alle Fälle nur auf Grund seiner Beobachtungsgabe löst, eine Romanfigur von Arthur Conan Doyle ist...
Dafür müssen dann in der der Realität aber solche Experten wie Mark Benecke ran. Denn wie auch im Roman "Scotland Yard", weiß die Polizei nicht immer weiter und sucht Hilfe. Mark Benecke zeigt in seinem inzwischen 3. Buch, die Verfahrensweisen, dieser Experten und erklärt auch anhand von Beispielen seiner kriminalbiologischen Vergangenheit, wie die "harten Nüsse" bearbeitet und schliesslich, im besten Fall, noch gelöst werden.
"Mordmethoden" ist leicht verständlich, ohne grosses fachchinesisch und wirklich lohnenswert zu lesen, besonders, wenn man mal hinter die Kulissen der Verbrechensbekämpfung schauen will. "Einfach elementar, mein lieber Dr. Benecke!"

Sternstunden und Abgründe der Kriminalistik, 2. November 2002
Rezensentin/Rezensent: Lisa Fuss aus Stuttgart -- Außer anhand eines kurzen Ausfluges zur immer gern erwähnten Ameise am Schuh des Pastor Geyer erfahren die Leser zur hochinteressanten Kriminalbiologie eigentlich nicht viel - dafür aber jede Menge anderes über kriminaltechnische Untersuchungen anhand mannigfacher berühmt-berüchtigter Kriminalfälle vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Und diese Real-Krimis wechseln sich munter ab mit Exkursen über allerhand skurril-wissenswertes: da geht es z.B. um den Ehrbegriff in verschiedenen Kulturen, die Technik der Gesichtsnachbildung anhand eines Schädels oder den Einsatz von Leichensuchhunden. Denn von Mord-Methoden (und bei diesem Titel denken die meisten wohl an Schlachterszenarien) handelt dieses spannende Lesebuch so gut wie gar nicht - allerdings sind die sachlich, aber stets mit Augenzwinkern erzählten Fall- und Ermittlungsberichte durchaus nicht einfach ein erneuter Aufwasch längst bekannter Fakten, sondern in ihrer gründlich recherchierten Ausführlichkeit und wertfreien Darstellung spannend bis zum Schluss. Als Vollblutwissenschaftler verzichtet der Autor auf psychologische Bewertungen und Schlussfolgerungen moralischer oder auch nur sozialpolitischer Art völlig, obwohl auch Täterprofile und Einordnungen in soziale Kontexte keineswegs fehlen. Das Buch ist eine hochinteressante Sammlung zu den Abgründen des menschlichen Daseins - und eine bunte Mischung von Berichten zu Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Ermittlungsarbeit, Winkelzügen der Justiz und der absoluten Unberechenbarkeit der menschlichen Psyche und Wahrnehmung.

CSI war gestern - heute ist Benecke!!!, 23. Oktober 2002
Rezensentin/Rezensent: Katja Breuer -- Wenn Ihr denkt, Biologen schwafeln (w)irres Zeug, das ein Normal-Sterblicher gar nicht versteht, habt Ihr noch keinen Benecke gelesen! Der erste Satz dieses Buches zieht sich wie ein roter Faden durch alle 335 Seiten: Die Wirklichkeit ist spannender als jede Romanfantasie. Und wie spannend Mark Benecke (be-)schreibt, solltet Ihr Euch wirklich einmal gönnen! Endlich wieder ein Buch, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe! "Gelutscht" um genauer zu sein, denn zum "Fressen" ist es zu schade! Einfach genial!  

Im Rheinland erzählt man sich gern kleine Geschichten, 19. Oktober 2002
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Hamburg, Hansestadt Hamburg Deutschland --
Im Rheinland erzählt man sich gern kleine Geschichten beim Bier. Herr Benecke wohnt in der Kölner Altstadt, und sein neuestes Werk ist voller Anekdoten vom Feinsten: Kurz und mit guter Pointe. Meistens gehts um Verbrechen. Leichenteile im Gebüsch: Nicht zerstückelt vom irren Serienmörder, sondern von einer marokkanischen Familie, die gut im Hausschlachten war. Die Mumifizierung von Lenins Leiche hätte die Präparatoren fast selbst das Leben gekostet. Der Brauereimillionär Heineken bekam während seiner Entführungshaft täglich chinesisches Essen - deshalb entdeckte ihn die Polizei. Verschiedene Zeugen sehen ein Mädchen auf der Straße, das in Wirklichkeit in einem Brückenpfeiler gefangen ist. Ein evangelischer Pfarrer, dem rote Ameisen langjährige Haft einbringen. Wie lange lebt ein abgeschlagener Kopf? Das abscheulichste Mörderpärchen der Gegenwart lebt in Kanada - noch nicht lang genug im Gefängnis, meint die kanadische Bevölkerung.
Beneckes Buch ist, das sagt er selber, ein Buch für jedermann, ein Sammlung interessanter Kriminalfälle, kein Lehrbuch der Kriminalistik. Die Geschichten wechseln scheinbar ohne besondere Absicht Ort, Zeit und Thema. Was als nächstes kommt, ist unvorhersehbar -grad wie das Leben selbst. Wer Krimis mag, der genießt hier eine besondere Form: Die Wirklichkeit. Denn die, das ist das Motto des Autors, ist spannender als jede Romanfantasie. Fünf Sterne!

  Spannender und unterhaltsamer Überblick für Einsteiger, 17. Oktober 2002
Rezensentin/Rezensent: dasn666 aus Schleiden -- Zuallererst: der Titel ist irreführend. Weder geht es um Mordmethoden, sondern um Tatabläufe und ihre Aufklärung, noch erzählt Mark Benecke von seinen eigenen Fällen. Und deswegen tauchen auch leider keine Maden auf, dafür aber die Ameise, die Pastor Geyer zum Verhängnis wurde. Im lockeren Plauderton berichtet Benecke von der Gerichts-Farce um O.J. Simpson, vom Versagen der Polizei im Fall Bernardo/Homolka und auch in Vergessenheit geratene Täter wie 'Papa' Karl Denke werden ausführlich vorgestellt. Verschiedene kriminaltechnische Ermittlungsmethoden werden angerissen und man erfährt eine Fülle von Nützlichem und Unnützem, etwa wie Lenin konserviert wurde oder ob Menschen nach dem Enthaupten noch etwas fühlen.
Mein Fazit: ein spannendes und unterhaltsames Buch voller Informationen und Ankedoten. Sehr gut für Einsteiger; für Leute, die sich mit der Materie bereits beschäftigt haben, allerdings etwas zu sehr an der Oberfläche.

Sehr unterhaltsamer Überblick für Einsteiger, 16. Oktober 2002
Rezensentin/Rezensent: dasn666 -- Viele kennen Mark Benecke aus Talkshows und "Real Crime"-Serien, wo er in unterhaltsamer und leicht verständlicher Art über seine Fachgebiete, leichenbesiedelnde Insekten und Blutspurenanalyse, berichtet. In der gleichen angenehm entspannten Art ist sein neuestes Buch verfaßt. Im lockeren Plauderton wird der Leser an der Hand genommen und anhand bekannter und weniger bekannter Kriminalfälle durch die verschiedensten Formen forensischer Ermittlungsmethoden geführt. Für Neueinsteiger in die Materie ergibt sich so ein spannender Überblick, der Lust auf mehr macht.
Der Titel ist allerdings irreführend, denn weder geht es um konkrete Ermittlungsergebnisse/-methoden des Maden-Mannes, noch berichtet er über "seine" Fälle. Und deswegen tauchen auch leider keine Maden auf, dafür aber die Ameise, die Pastor Geyer zum Verhängnis wurde. Es geht um die Gerichts-Farce um O.J. Simpson ebenso wie um das Versagen der Polizei im Fall Bernardo/Homolka und auch in Vergessenheit geratene Täter wie 'Papa' Karl Denke werden ausführlich vorgestellt.
Mein Fazit: ein spannendes und unterhaltsames Buch voller Informationen und Ankedoten. Sehr gut für Einsteiger; für Leute, die sich mit der Materie bereits beschäftigt haben, allerdings etwas zu sehr an der Oberfläche.

Auch für Krimifreunde!, 19. Dezember 2002
Rezensentin/Rezensent:
Tanja Kotowski aus Hürth Auch wer keine Ahnung von Biologie hat, selber nicht in Leichen rumstochern möchte, sollte sich dieses Buch mal einverleiben (bevor es einen einverleibt!). Spannender, interessanter und fesselnder kann auch auch ein Agatha Christie oder Stephen King nicht sein! Und wird man sich bewußt, dass die Fälle keineswegs erfunden sind, dann wirds erst richtig gruselig...! Wenn alle Lehrbücher so geschrieben wären, gäbe es nie wieder ein Problem mit der Pisa-Studie!


Verlags-Text

"Erinnern Sie sich an den Beginn von Henning Mankells Roman Mittsommermord: Drei Jugendliche werden auf bestialische Weise umgebracht und die Leichen, in Plastiksäcke verpackt, vom Mörder im Wald vergraben. Kurt Wallander wird mit der Aufklärung dieses Falles beauftragt. Hätte er Mark Benecke an seiner Seite gehabt, wäre der beliebte schwedische Kommissar bestimmt schneller ans Ziel der Ermittlungen gelangt. Denn die Spezialität von Mark Benecke ist die Untersuchung des Zustandes von Leichen, in dem diese aufgefunden werden; er kann anhand von Maden und anderen Insekten manchmal dabei helfen, Todeszeit, Todes-Ort und Todes-Ursache von Verbrechensopfern zu bestimmen.

Mark Benecke ist also kein Profiler, der ein Täterprofil auf psychologischer Basis erstellt, sondern er kommt von den Naturwissenschaften, der Biologie, der Medizin her und erstellt Leichenbefunde. Man könnte ihn auch als Leichen-Profiler bezeichnen. Mark Benecke ist auf dem Gebiet der Kriminalbiologie eine international angesehene Koryphäe. Dieser Band enthält eine Sammlung der schwärzesten Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts, darunter solche wie den Fall Heineken, Lindbergh, Pastor Geyer, O. J. Simpson, Seifert (Volkhofen) und Bartsch. Überaus lebendig und unterhaltend wird aber auch auf Fragen eingegangen wie: Gab es in modernen Zeiten noch Duelle? Kann man genetische Fingerabdrücke austricksen? Wie führt eine liegen gelassene Brille zu einem grauenhaften Blutbad? Wer außer O. J. Simpson weiß noch etwas über den Tod seiner Ex-Gattin? Und was hat der berühmte Bühnenmagier Houdini mit der deutschen Polizei, Sherlock Holmes und Geistererscheinungen zu tun? Um auf den brutalen Mord im Mankell-Roman zurückzukommen: Wer weiß, vielleicht ist es gut, dass Kommissar Wallander im neuesten Roman von seinem Erfinder, Henning Mankell, in den Ruhestand verabschiedet wird. Denn in der Begleitung von Mark Benecke sähe er noch älter aus, als er sich bereits fühlt..."

Mark Benecke, geboren 1970, ist als Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie (die Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin) tätig. Seine Arbeit erregt immer wieder Aufsehen. Benecke war Mitarbeiter bei der Ausstellung "Körperwelten", er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher wie populärwissenschaftlicher Schriften (darunter "Der Traum vom Ewigen Leben/The Dream of Eternal Life" (1998/2001), "Kriminalbiologie" (1999)), Mitglied angesehener Wissenschaftsgesellschaften, ein Star der Medien und wurde vor kurzem mit der Ehren-Kriminalmarke des "Bundes Deutscher Kriminalbeamter" (BDK) ausgezeichnet. Mark Benecke lebt in Köln.

Mark Benecke
MURDEROUS METHODS 

Hardcover, 352 pages
Forensic Biology

Dr. Mark Benecke, born in 1970, holds a doctorate in forensic biology. Benecke is a guest lecturer and professor at universities in the USA, the Philippines, Vietnam, and Columbia, a trainer at police academies, and a guest at the FBI Academy (and, briefly, the Anthropologocal Research Facility, "Body Farm"). He completed forensic expert programs in the USA and Canada.

Benecke works as an expert specializing in insects on widely publicized investigations and has been elected to international research academies, amongst them the oldest society of natural science research, the Linnean Society of London, the International Academy of Legal Medicine, and the American Academy for Forensic Sciences. In addition to articles in scientific journals his writing appears regularly in nation wide dailies and weeklies.

Mark Benecke's special area of interest is examining the condition of  corpses as they have been found; based on the presence Sales statistics of maggots, and adult insects, he tries to determine the time and place of a victim's death — and this often suffices to identify the perpetrator. Hence Mark Benecke is not a "profiler", who compiles a psychological profile of the suspect, but an investigator who applies his background in biology and medicine to write autopsy reports. One could also refer to him as a "corpse profiler". Mark Benecke is an internationally recognized eminent authority in the subject areas of forensic medicine.

Murderous Methods is an anthology of the most horrid and interesting criminal cases of the 20th century, including the cases Heineken, Lindbergh, Pastor Geyer, O. J. Simpson, Seifert, and Bartsch. Altogether lively and entertaining, the book also considers questions such as: Has the custom of dueling continued into modern times? Is it possible to slip through genetic fingerprinting? How does a forgotten pair of glasses lead to a horrific blood bath? Who, besides O. J. Simpson, knows something about the death of his ex-wife? And what does the famous magician Houdini have to do with the German police, Sherlock Holmes and apparitions?

Confirming the notion "reality is more exciting than any fantasy", Mark Benecke succeeds in making the solving of highly publicized murders accessible to the reader in an intensely entertaining and informative manner.


Der Autor über sein Buch (Amazon.De)

Natürlich geht es in den "Mord-Methoden" weder um Tötungs-Techniken noch um die Person der Autors, sondern um besonders vertrackte Kriminal-Fälle des 20. Jahrhunderts. Die Ermittlungen waren dabei durch falsche Spuren, verkorkste Zeugen-Aussagen, von Schutz-Teufeln begleiteten TäterInnen und falsch gewählte Juries (etwa im Fall O.J. Simpson) dermaßen erschwert, dass selbst die Tat-Aufklärung manchmal keine rechte Freude aufkommen ließ. Als ich das frisch gedruckte Buch heute erstmals wieder durchgelesen habe, ist es selbst mir angesichts der oft schaurigen Wirklichkeit kribbelnd über den Rücken gelaufen. Lachen musste ich aber auch, meist über die verrückten Wendungen der Fälle.

Der Verlag hat die "Mord-Methoden" sehr liebevoll ausgestattet, mit gekacheltem Vorsatzblatt und Frontispiz des Künstlers Michael Hutter, und vor allem mit vielen sehr aufwändig gedruckten Fotos, darunter der Räuber Kneißl, die Serientäter Bartsch und sein vergessener Urahn "Vater" Denke, die Jahresringe der Holz-Leisten im Fall Lindbergh und Lenins Präparatoren.

Wenn Sie bislang dachten, Ihr Lieblings-Krimi sei spannend gewesen, versuchen Sie die "Mord-Methoden". Ich wette, dass auch Sie danach zustimmen, dass die Wirklichkeit spannender ist als jede Romanfantasie. Und: Jawohl, Sie erfahren auch etwas über perfekte Verbrechen und die so genannte "Body Farm".

Das Buch ist allgemein verständlich und hat den besonderen Vorteil, dass es jede Menge bislang nur in Fachkreisen zugängliches Material enthält.

Ich wünsche sehr viel Spaß beim Lesen!

Ihr Mark Benecke, Kriminalbiologe

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Der Mensch als Gummistiefeltier

Mordmethoden: Mark Benecke erzählt über das Böse in uns

Von Milos Vec

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Dezember 2002, S. 39

Mark Beneckes Kriminalfälle scheinen den Erzählmustern des Pitaval entnommen: Mitten in die beschauliche Alltagswelt hinein schlägt das Verbrechen schaurig zu. Die realistischen Mordgeschichten jener Literaturgattung vermengten einst den Unterhaltungswert mit der wissenschaftlichen oder moralischen Belehrung des Publikums. Was dem französischen Anwalt und Namensgeber Francois Gayot de Pitaval im achtzehnten Jahrhundert recht war, ist auch heute Mark Benecke billig. Benecke ist Click to enlarge Kriminalbiologe und spezialisiert auf forensische Entomologie, also die gerichtliche Insektenkunde. In seinem Buch reiht er Verbrechen aneinander, bei denen die Kriminalistik den entscheidenden Beitrag zur Aufklärung geleistet hat.

Die Fälle geben sich rätselhaft, und die Pointen sind oft überraschend. Überhaupt besteht dringender Tatverdacht, daß der Leser nicht von seiner Lektüre abläßt, bis ihm Benecke den besten Schuldigen kredenzt hat oder das Buch gar ganz zu Ende ist. Dabei tritt Benecke dezidiert als Repräsentant der Kriminalistik auf, also jener Wissenschaft, die sich mit der Tataufklärung beschäftigt. Diese sollte der Leser nicht mit der Kriminologie verwechseln, welche sich mit den Ursachen und der Verhütung von Verbrechen befaßt. Denn beide Disziplinen stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander, das auch für Beneckes Buch konstitutiv ist.

Auch wenn man Beneckes Verkitschung der Alltagswelt nicht folgt, wonach die Bürger in ihrer „Glücksbärchenwelt" leben, bis das Verbrechen sie ereilt, gelingt ihm doch eine Emotionalisierung der Kriminalfälle, der man sich schwer entziehen kann. Die Ungewißheit über mutmaßliche Täter und Tatmotiv bricht sich oft eigenwillig mit dem unbezweifelbaren Grauen, das der Leser ob der Verbrechen empfindet. Benecke schöpft aus einem Fundus, in dem sowohl Klassiker wie die Entführung des Lind-bergh-Babys und der Fall von O. J. Simpson enthalten sind wie auch in Vergessenheit geratene Delikte, etwa der rätselhafte Flammenwerferanschlag auf eine Schule in Köln-Volkhoven im Jahre 1964.

Diese Emotionalisierung hat zweierlei Funktion: Erstens bindet sie den Leser an den kriminalistischen Plot der Geschichte, und zweitens identifiziert sich dieser mit dem Verfolgerblick der Ermittlungsbeamten. Beides bleibt im Rahmen des Buches halbwegs unproblematisch, da Benecke gezielt nur auf Fälle von Schwerstkriminalität rekurriert. Die Taten sind ausschließlich vom Kaliber versuchter heimtückischer Mord, vollendeter Mord im Affekt oder gar Serienmord. Vor diesem gleichsam naturrechtlich aufgeladenen Begriff von Kriminalität verblaßt schnell jeder Zweifel, irgendwelche technisch möglichen Ermittlungsmethoden könnten im Einzelfall doch Bedenken begegnen.

Im Gegenteil: Beneckes Buch ist ein einziges Plädoyer für die restlose Ausnutzung der naturwissenschaftlich-technisch verfügbaren Ermittlungsmethoden, um mutmaßliche Kriminalfälle aufzuklären. Es schreibt damit eine Erfolgsgeschichte fort, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in den Ermittlungsdiensten der großstädtischen Polizeizentralen begann. Mit den grandiosen Fortschritten der Naturwissenschaften wuchsen die Möglichkeiten der Fahnder, Spuren zu Spuren und, Täter zu Spuren zu ordnen. Auch die Identität einer Person ließ sich dank moderner Chemie, Physik und Medizin nun erstmals zweifelsfrei feststellen. Dieser Siegeszug des Sachbeweises setzt sich zuletzt in der DNA-Analyse, aber auch in der Computerisierung der Polizeiarbeit fort, welche das kriminalistische Genie Horst Herold in den siebziger Jahren schon früh als Hoffnungsträger identifiziert hatte.

Beim Praktiker Benecke ist es die Schnittstelle zwischen Biologie und Kriminalistik, an der er den Leser bisweilen regelrecht in seinen Bann ziehen kann. Benecke referiert mit Sachkunde und Begeisterung, wie Leichen sich in verschiedenen Umgebungen verändern und welche Insekten sich in und an der Leiche sammeln, er schildert die plastischen Rekonstruktionsarbeiten von Rechtsmedizinern und berichtet über verräterische Spuren von Pollen und Pilzen. Im Fall der 1997 ermordeten Pastorengattin Veronika Geyer-Iwand etwa entfaltet Benecke ein detailliertes Panorama über die Ermittlungsarbeit der Polizei, die neben einem unkonventionellen Leben des Hauptverdächtigen allerlei heterogene Verdachts-, aber auch Entlastungsmomente zutage brachte.

Beneckes List besteht hier darin, den Leser auf das Glatteis moralischer Werturteile über die Persönlichkeit des Verdächtigen zu führen, bis man beinahe selbst glaubt, es käme letztlich auf die Frage an, ob dem Verdächtigen eine solche Gewalttat zuzutrauen sei. Beim Flugpionier Lindbergh gelingt ihm diese Strategie so überzeugend, daß man schließlich den wundersamen Sonderling, der die Ermittlungsarbeiten systematisch behinderte und Spuren vernichtete, glatt für den besten Schuldigen hält, obwohl er doch als Kindsvater und Nationalheld alle Sympathien für sich hatte.

Wie gut, daß es im Fall des verdächtigten Pastors Klaus Geyer die glänzende schwarze Holzameise gab. Nahe beim Fundort der Leiche, unter den hohlen Hainbuchen-Stämmen südlich von Braunschweig, befanden sich zwei Nestausgänge. Und an den sichergestellten Gummistiefeln des Verdächtigen konnte eine Bodenprobe inklusive besagter Ameise sichergestellt werden. Die Art gehört zu den flugunfähigen Arbeitern, und auch die Wahrscheinlichkeit der Windverdriftung und des „sonstigen passiven Ferntransports" war praktisch gleich Null. Andere Fundorte, andere Nester in Niedersachsen schieden mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Also mußte der Besitzer der Gummistiefel am Tatort gewesen sein. Der Pastor verlieh seine Gummistiefel nicht, also mußte er am Tatort gewesen sein (was er strikt geleugnet hatte). Die Kette der belastenden Indizien war geschlossen.

Kein Sieg ohne Niederlage. Im Falle der naturwissenschaftlichen Kriminalistik bedeutete die Generierung bis dahin unbekannter Gewißheiten historisch einen Ansehensverlust des klassischen Beweismittels der Zeugenaussage und auch des Geständnisses. Nicht einmal die versammelten Anstrengungen der modernen Aussagepsychologie können die Zweifel stillen, die diese Beweismittel im Einzelfall umgeben. Alle Charakteranalysen, die sich auch im Falle Lindberghs anboten, waren weniger hilfreich als jener unscheinbare Holzsplitter, der den deutschen Einwanderer Bruno Hauptmann verriet. Sogar Benecke ist sich seiner Sache so sicher, daß er in seinem Triumph recht herablassend über sämtliche Methoden und Wissenschaften schreibt, die außerhalb des kriminalistischen Werkzeugkastens liegen.

Diese naturwissenschaftlich verengte Wissenschaftsgläubigkeit steht in bemerkenswertem Kontrast zu Beneckes Umsicht und Vorsicht bei der kriminalistischen Spurenauswertung. Da liest man, daß jenseits der Welt der Naturwissenschaften das Spekulieren und Abwägen begänne. Für dieses luftige Reich „jenseits der Fakten" wähnt er die Juristen zuständig. Sie kommen im Buch auch sonst nicht besonders gut weg. Wie sollten sie auch: Sie haben ja neben der Chance, der Beweisführung der Kriminalisten zu folgen, lediglich die Möglichkeit, sich durch Unkenntnis objektiver wissenschaftlicher Zusammenhänge oder durch juristische Verfahrensfehler zu blamieren.

Dazwischen aber gibt es bei Benecke noch das Feld wissenschaftlicher Ratlosigkeit. Es liegt in der Kriminologie. Beneckes Montagetechnik und Erzählfreude verfällt in einen anderen Ton, nachdem der Täter identifiziert ist. Nun geht es darum, jene „Triebkräfte auszuspüren, die den Menschen an die Grenzen des Menschseins führten" (Peter Becker). Benecke formuliert in irritierender Naivität Fragen nach Motiven jenes „anderen" in uns und weiß doch gerade bei seinen „Gräueltaten" keinen Rat. Die Welt und ihre Kriminalfälle erscheinen „düster, undurchsichtig und traurig". Er fragt nach der „Grenze zwischen Gut und Böse". Am Ende erscheint der Mensch, ja das Soziale überhaupt als abgründiges Rätsel. Alles, was damit zu tun haben könnte und für eine Erklärung taugte, wird als außerwissenschaftlich abgetan.

Gerade deswegen findet Benecke in jenen irrationalen Gewaltverbrechen sein Material. Denn der Boden der Gewißheit, für den der Autor seine Leser begeistern will, ist nur fest, wo gemessen und gezählt werden kann. Auch die Skepsis gegen die Justiz und das Rechtssystem speist sich aus diesen lebensweltlichen Vorbehalten. Heftig gescholten wird daher von Benecke ein „geisteswissenschaftlicher Theoretiker", der im vergangenen Jahr in den Vereinigten Staaten Defizite bei der Fingerspurenauswertung aufzeigte (gemeint ist wohl Simon A. Cole).

Erst recht bleibt im Buch eine Rezeption der nicht so glatten Reflexionen von Geistes- und Sozialwissenschaftlern über Devianz und ihre Koexistenz mit normtreuem menschlichen Verhalten aus. Die vom Praktiker Benecke in Betracht gezogenen Deutungsmuster der Wirklichkeit bleiben daher unterkomplex, moralisierend und fragwürdig. Darum reagieren Kriminologen oft empfindlich, wenn sie mit Kriminalisten verwechselt werden. -- MILOS VEC

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Morde mitten aus dem Leben

Mark Beneckes Plädoyer für wissenschaftliche Sachbeweise in der Kriminalistik

Von Monika Lauer

Aus: Die Rheinpfalz, 5. Oktober 2002

  „Mordmethoden" verspricht der Titel. Doch Autor Mark Benecke gibt keine Anleitung zum perfekten Mord. Der promovierte Kriminalbiologe erklärt vielmehr, warum am Ende der Täter - häufig nach kriminalistischen Irrungen und Wirrungen - doch noch überführt wird. Oder auch nicht. Weil Benecke ein international gefragter Spezialist für die wissenschaftliche Spurensuche ist, spielt in seinem Buch nicht Kommissar Zufall die Hauptrolle.Click to enlarge

Beneckes Spezialität, die ihm den Namen „Dr. Schmeißfliege" eingetragen hat, sind Rückschlüsse aus dem Insektenbefall von Leichen auf Todesort und Todeszeit. Eine keineswegs sehr appetitliche Art der Spurensuche und eine etwas andere Art der Spannung, als der Sonntagabend-Fernsehkrimi sie bietet. „Knochen im Wald" ist eines der Eingangskapitel von Beneckes Buch überschrieben. Sein Thema ist schauriger noch, als der Titel es ahnen lässt. In Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee liegt die „Body Farm" der Universität, nahe des Sportzentrums, doch mit Fitness hat sie nichts zu tun: Hier werden Verwesungsvorgänge untersucht.

Nicht nur Maden und Fliegen sind kriminalistische Werkzeuge: Auch Pollen können handfeste Beweise bei der Ermittlung des Todeszeitpunkts - und des Täters - liefern. Benecke führt einen Fall vom Februar 1994 an. An der Elbe in Magdeburg war bei Bauarbeiten ein Massengrab entdeckt worden -- auf einem Gelände, das zu unterschiedlichen Zeiten die Gestapo und die russische Geheimpolizei genutzt hatten. Anhand von Pollenspuren war zu belegen, dass die Russen 1953 hier Beteiligte am DDR-Aufstand hingerichtet haben.

Seine Suche nach Spuren rätselhafter Kriminalfälle führt Benecke nicht zufällig in die USA. Dort ist er als Gastdozent an Universitäten fast zu Hause. Seine „Mordmethoden" greifen zwei spektakuläre Fälle auf, die die Welt beschäftigten: die Entführung und der Tod des Lindbergh-Babys 1932 und der Mord an der Ex-Frau von O. J. Simpson 1994. Anhand dieser Sensationsprozesse führt Benecke vor, wie unsicher und beeinflussbar Zeugen sind, wie sich Ermittler oder eine Jury im US-amerikanischen Strafprozess von prominenten Beteiligten beeindrucken lassen.

Was Benecke in seinem wissenschaftlichen kriminalistischen Ansatz bestätigt: „Jurymitglieder und Zeugen haben vor Gericht das gleiche Problem: Sie haben keine Erfahrung darin, trockene, naturwissenschaftliche Tatsachen zu betrachten und gegeneinander abzuwägen." Das Buch ist ein gut argumentierendes Plädoyer für Sachbeweise und gegen Zeugenaussagen. „Wenn es wissenschaftlich einwandfreie Sachbeweise gibt, kann es manchmal sogar besser sein, alle Meinungen komplett zu vergessen. Denn was an ihnen wahr ist oder nicht, lässt sich oft nur schwer beurteilen."

„Mordmethoden" ist eine Abhandlung über neue Techniken und alte Unwägbarkeiten. Wie im Fall eines Serienvergewaltigers, der am Ende zum Mörder wurde: Keiner hätte ihm die Taten zugetraut, Zeugen haben sich widersprochen, die Ermittlungen führten in die Irre, und es sah kaum danach aus, dass dem machtbesessenen Täter noch jemals das teuflische Handwerk gelegt werden könnte. Erst die DNA-Analyse überführte Paul Bernardo zweifelsfrei und ordnete ihm eine Verbrechensserie zu, die kein Profiler ein und demselben Täter zugerechnet hätte.

Auch wenn Benecke seine „Mordmethoden" ausdrücklich „ein Buch für jedermann - kein Lehrbuch" nennt, auch wenn die Wirklichkeit „spannender als jede Romanfantasie" ist: „Mordmethoden" ist kein Krimi. Und als Bettlektüre empfiehlt es sich nur äußerst hart gesottenen Naturen.

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Interview mit Mark Benecke:

Die Realität ist spannender als jeder Roman

Suche nach entlarvenden Details

Von Stephan Schienbein (s.schienbein@mail.mittelhessen.de)

Aus: Marburger Neue Zeitung, 26. Oktober 2002, Seite 18

Click to enlarge Marburg. „Kommissar Schmeißfliege" oder „Herr der Fliegen und Maden" - so wird Dr. Mark Benecke oft genannt. Der Grund ist einfach. Benecke ist Kriminalbiologe und beschäftigt sich dabei auch mit der Besiedelung von Leichen durch verschiedene Insekten, eben Fliegen und deren Maden und Larven. Sein Ziel dabei: Die Wahrheit herauszufinden. Wir sprachen mit dem 32-Jährigen Mark Benecke während des Marburger Krimi-Festivals über seine Arbeit. 

Wie wird man Kriminal-Biologe und warum haben ausgerechnet Fliegen zu ihrem Spezialgebiet gemacht?
Mark Benecke: Ich habe während meines Biologie-Studiums in Köln in der Rechtsmedizin gearbeitet und mich dabei zunächst mit DNA-Spuren, also dem genetischen Fingerabdruck beschäftigt. Und das Labor lag neben dem Obduktionssaal. So kam der Kontakt zu den Leichen. Und aus Interesse habe ich mich dann mit der Insektenbesiedelung auf Leichen beschäftigt.

War denn die forensische Entomologie, also die Beschäftigung mit Insekten in Kriminalfällen bis dahin unbekannt?
Benecke: Keineswegs. Der erste beschriebene Fall zur kriminalistisch angewandten Insektenkunde stammt aus dem 13. Jahrhundert aus China. In Europa wurde die Methode von rund 150 Jahren in Frankreich wieder aufgegriffen, gelangte aber nicht zu rechter Popularität.

Was können die Insekten denn für Informationen liefern?
Benecke: Mit Hilfe der Insekten können ziemlich genaue Angaben über die Liegezeit einer Leiche gemacht werden. Denn spezielle Fliegen- oder auch Käferarten besiedeln zu ganz verschiedenen Zeitpunkten tote Körper. Die Fliegen legen auf den Leichen ihre Eier ab. Und anhand des Entwicklungsgrades der Maden und Larven kann dann, unter Einbeziehung von Wetter- und Temperaturdaten, die Liegezeit bestimmt werden. Auch ob der Fundort einer Leiche auch der Tatort ist, lässt sich mit den Insekten nachweisen. Denn einige Insektenarten gibt es nur an bestimmten Orten. Wenn wir jetzt an einer Leiche Insekten finden, die am Fundort nicht vorkommen, ist klar, dass Fundort und Tatort nicht identisch sind.

Lassen sich noch weitere Nachweise erbringen?
Benecke: Ja, sehr gut sogar. In den Insekten können Substanzen aus der Leiche nachgewiesen werden, wenn diese selbst in oder an der Leiche nicht mehr zu finden sind. Es ist gelungen, anhand einer Fliegenmade den genetischen Fingerabdruck eines Sexualstraftäters zu ermitteln. An der Made wurde nämlich ein bestimmter Bestandteil der männlichen Samenflüssigkeit, das Prostata-Spezifische-Antigen (PSA) nachgewiesen. Die Made hatte das PSA mit dem Gewebe aufgenommen. Und damit wurde dann die DNA-Struktur des Täters bestimmt.

Ständig mit Leichen zu tun zu haben, geht das nicht an die Substanz?
Benecke: Das Geheimnis ist die sachliche Auseinandersetzung mit einem Fall. Emotionen müssen außen vor bleiben. Deshalb stelle ich mir nie die Frage nach Schuld oder Unschuld. Meine Aufgabe ist es, die Wahrheit herauszufinden. Und dabei sind die Insekten die Zeugen und meines Assistenten. Über den Rest müssen die Gerichte entscheiden.

Was war denn bisher Ihr spannendster Fall?
Benecke: Der kommt noch. Jeder Fall ist spannend und interessant und stellt immer neue Herausforderungen. Denn die Wirklichkeit ist spannender als jede Romanfantasie.

Buch-Verlosung Wir verlosen heute fünf Exemplare von Mark Beneckes neuem Buch mit dem Titel „Mordmethoden". In dem Werk, das auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert wurde, hat Benecke Kriminalfälle, deren Akten schon längst geschlossen sind, noch einmal untersucht. Die ersten fünf Anrufer, die sich heute, Samstag, 26. Oktober, zwischen 11 Uhr und 12 Uhr in unserer Marburger Redaktion, Tel. (06421)169990 melden, gewinnen ein Buch.

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Wenn der Wurm drin ist

Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke ermittelte im Lyz

Quelle: Siegener Zeitung 8. November 2002

zel Siegen. Eine Lesung war das nicht. Unter dem Titel „Mordmethoden" war zwar ein „LyzLit-Abend angekündigt, aber was Mark Benecke am Mittwochabend den Gästen im Kleinen Theater anbot, weitete sich zum multimedialen Par-force-Ritt durch die Kriminalgeschichte des 20. Jahrhunderts aus. Und „madig" geschult sind die Besucher jetzt auch. Veranstalter war die Volkshochschule Siegen, deren Einladung viele Neugierige gefolgt waren.

Mark Benecke ist dünn, fahrig, überschlägt sich fast. Er muss seinen Beruf lieben, der Außenstehenden eher ein Stöhnen entlockt. Mark Benecke ist „der Herr der Maden", der „Quincy von Köln". Er ist Spezialist für forensische Entomologie, d.h. Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin. Kriminalbiologe darf man ihn auch nennen. Was genau Benecke da so treibt, zeigte er per Computerprojektion - oft sah man mehr, als man für einen guten Nachtschlaf gebrauchen kann.

Untersuchungsobjekt Beneckes ist die Faulleiche. Flugs Click to enlarge bevölkern nämlich Würmer*, Maden und andere Insekten den toten Körper, nisten sich behaglich in Augen, Ohren und Wunden ein. Diese Tierchen studiert Dr. Benecke, denn anhand ihres Alters und ihrer Größe lassen sich Rückschlüsse auf den Todeszeitpunkt, den Todesort und die Todesursache ziehen. Benecke ist auf diesem Gebiet ein international gefragter Mann; neben ihm gibt es höchstens ein weiteres Dutzend Kriminalbiologen. Ekel sei kaum angebracht, denn die Faulleichen verströmten weder giftige Gase noch interessierten sich die Maden für lebende Menschen, erklärte der 1970 geborene Biologe. Allerdings: „Es riecht stark und ist eine unglaubliche Sauerei." Die Fotos von Maden auf Leichen mussten sich nicht alle Zuschauer/-hörer geben - verständlich.

Es war ein kurzweiliger Abend, denn Benecke kann heiter erzählen, wenngleich auch nahe am Informations-Over-kill. Doch nun zur Literatur: Im ersten Teil des Abends stellte Mark Benecke berühmte Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts vor, die er für sein neustes Buch „Mord-Methoden" gesammelt und analysiert hat. U. a. behandelt er O. J. Simpson, Ex-Football-Star und heutiger Kleinkrimineller, der im Prozess um die Ermordung seiner Ex-Frau Nicole und deren Freund freigesprochen wurde. Oder Pastor Geyer, der angeklagt war, seine Frau ermordet zu haben - eine Ameise am Stiefel hat ihn überführt. Aber auch weiter zurückliegende Mordfälle sind Angelegenheit des vor Begeisterung übersprühenden Referenten: Räuber Kneißl, der Anfang des vorigen Jahrhunderts in Bayern sein Unwesen trieb, oder die Entführung von Charles Lindbergh junior 1932, dem Sohn des berühmten Atlantik-Überfliegers.

Anhand dieser Fälle konnte der Hobbykriminologe einiges für den täglichen Umgang mit mörderischen Bösewichten lernen: nur den Sachbeweisen glauben, nie etwas glauben, was man liest oder gar selber denkt, sowie in alle Richtungen, aber nie alleine ermitteln! Noch ein Tipp: Wie Sherlock Hohnes so lange alles Unmögliche ausschließen, bis am Ende 100 Prozent Wahrheit übrig bleiben. So einfach ist das. Und mit den Maden sollten wir uns lieber gut stellen, denn „wir Menschen sind auf Erden weniger als unbedeutende Gäste der Gliedertiere". Die Schmeißfliege als bester Freund des Menschen? Nicht, so lange wir leben. Aber wenn der Wurm erst mal drin ist...

Foto: Kriminalbiologe Mark Benecke erzählte im Lyz lebhaft von seinen tierischen Helferchen, den Maden, die ihn bei der Verbrechensaufklärung unterstützen. Foto: pja

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Auszüge aus weiteren Rezensionen:

St. Pöltner Zeitung, 25. November 2002
Kein Buch, um daneben ein Butterbrot zu essen (...) In diesem faszinierenden Pandämonium der Gewalt konfrontiert uns Benecke mit den weltweit schwärzesten Kriminalfällen des 20. Jahrhunderts. Höchst unappetitlich, aber wirklich sehr spannend!

Münstersche Zeitung, 2. Dezember 2002
Wie eine Mischung aus den TV-Profi-Ermittlern Dr. Quincy und Inspektor Columbo kommt sich der Leser vor, auf der Suche nach Gerechtigkeit -- bis ihm wieder klar wird, dass die beschriebenen Fälle real sind. (...)
Wie beim Krimi kann sich der Leser unter der Decke verstecken, mitfiebern und sich gruseln.

Neues Deutschland, 23. November 2002
Benecke schreibt, dass die Wirklichkeit spannender ist als jede s Produkt der Romanfantasie. Überraschende Wendungen, Hypothesen und Deutungen ergeben sich nicht nur aus den Fällen selbst, sondern gleichwohl aus der Art und Weise, wie der Autor die Geschehnisse aneinander reiht.

http://www.krimi-forum.de/, 22. März 2003

Ein renommierter, international anerkannter Wissenschaftler trägt stets einen weißen Kittel, verbringt seine Tage kaffeetrinkend in einem fensterlosen Labor, das er nie verlässt, in der trostlosen Gesellschaft von Bunsenbrenner und Mikroskop, geht zum Lachen in den Keller und scheut den Kontakt mit anderen Menschen ...? Falsch!

Und ein ernstzunehmendes Sachbuch besticht in erster Linie durch seine Vielzahl an dem Laien völlig unverständlichen Fachtermini, die mittels ellenlanger Sätze eher unaufregenden Inhalts verknüpft wurden und beim Leser spätestens auf Seite 41 den unstillbaren Wunsch erzeugen, die Augen wenigstens für einen Moment schließen zu können ...? Doppelt falsch!

Den besten Gegenbeweis liefert der Kriminalbiologe Mark Benecke mit seinem jüngsten Werk, dessen Titel "Mordmethoden" nur unvollständig die Fülle der spannend aufgemachten Informationen zu bekannten und weniger bekannten Kriminalfällen und Ermittlungstechniken widerspiegelt.

Click to enlarge Das Buch des hippen Kölners, der in seinem "Veedel" schon mal im Supermarkt ein Bier kaufen geht (wie aus verlässlicher Quelle zu erfahren ist), wenn er nicht gerade die Welt bereist, um als Gast-Dozent Vorlesungen in Asien oder Amerika zu halten oder neue makabre Fun-Links auf seine hervorragend gemachten Webseite www.benecke.com stellt, hat Pfiff, ohne trivial zu sein und ist aufregend, ohne dass der Autor auf billige Effekthascherei gesetzt hätte.

Wenn er die unterschiedlichsten Fälle der jüngeren deutschen und internationalen Kriminal-Geschichte vorstellt und die Methoden darlegt, auf die bei den Ermittlungen zurückgegriffen wurde, dann lässt er nicht selten Protokolle der unmittelbar Beteiligten sowie Aufsätze von Rechtsgelehrten und - medizinern sprechen, ohne dies zu kommentieren oder zu werten.

Auch bemüht sich Benecke in all jenen Fällen, in denen der Ausgang eines Falles durch Zweifel gekennzeichnet war, um eine vollständige Darstellung ALLER Aspekte und überlässt dann die Entscheidung, wie es denn wohl gewesen sein mag, allein der Phantasie des Lesers.

Die zahlreichen Fallbeispiele werden stets ergänzt durch Sachinformationen zu dieser oder jener Technik, bzw. den Gründen für ihre Bedeutung - wussten Sie z.B: dass ohne eine genaue Angabe der Leichenliegezeit auch keine Alibis überprüft werden können, weil man ja gar nicht weiß, wann der Verblichene sein Leben lassen musste. Dabei stellt der Spezialist für forensische Entomologie aber auch viele Methoden anderer Fachrichtungen vor und beschränkt sich beileibe nicht auf die Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin.

Und wenn dieser Mann über Serienmörder referiert, dann weiß er wovon er spricht - hat er doch selbst den 200-fachen Kinder-Killer Luis Alredo Garavito Cubillos getroffen, wie der Literaturliste durch den Verweis auf seinen Aufsatz "Luis Alredo Garavito Cubillos. Kriminalistische und juristische Aspekte einer Tötungsserie mit über 200 Opfern" zu entnehmen ist.

Sollten Sie also ein Faible für die Fachgebiete von Kay Scarpetta, Tempe Brennan, Eva Duncan und Konsorten haben, dann geht kein Weg an diesem Werk vorbei.
Ach übrigens: Wer auf Seite 41 bei der detaillierten Beschreibung der Kurse in forensischer Anthropologie in der "Body Farm" die Augen geschlossen hat, der sollte sich besser auf Anzeichen von Vitalfunktionen untersuchen lassen ...

Miss Sophie


[About Mark Benecke ENGLISH TEXT ]


Mordgedanken unterm Vogel

Date: Mon, 05 Oct 2009 17:38:30 +0200
From: Robert Adams <Robert_Adams at gmx dot de>
Subject: Mordgedanken unterm Vogel
To: forensic at benecke dot com

Sehr geehrtes Benecke-Team, JA ich habe die FAQs gelesen und Ihr kriegt viele Mails und so... Trotzdem fand ich die beiden Schnappschüsse von Herrn Beneckes Buch (entstanden im Sommer 2007), die ich angehängt habe, so gelungen, dass ich Sie Euch nicht vorenthalten wollte. Die Bilder können, wenn Interesse besteht, gerne von Euch hingepappt werden, wo Ihr wollt. Also jegliches Copyright oder sowas, sei hiermit an Euch abgetreten. Die Schützin der Bilder heißt übrigens Anne Erben (Dipl. Chemikerin und meine Freundin). Wir würden uns freuen, die Bilder eines Tages mal irgendwo auf einer Website o.ä. wieder zu finden. :) Wenn nicht - auch nicht schlimm!
Viele Grüße, Robert Adams |Dipl. Biologe)

See also:


Mark Benecke, Ph.D., Certified & Sworn In Forensic Biologist, International Forensic Research & Consulting, Postfach 250411, 50520 Cologne, Germany; E-Mail: forensic@benecke.com, www.benecke.com, Emergency Text / SMS for crime cases only +49-173-287-3136. Absolutely no social networks & newsletters. Never send .doc, .ppt, .xml -- .rtf and .pdf only. Tx!
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